Vergabe Katzen

 

Das Tierheim Ternitz beherbergt immer weit mehr Katzen, als hier abgebildet. Im Durchschnitt sind das etwa 50 Katzen, in der Hochsaison können es auch um viele mehr sein. Darum finden Sie hier nur eine kleine Auswahl – auf Anfrage geben wir gerne Auskunft über alle unsere Schützlinge.

Oft werden wir gefragt, wieso habt ihr so viele schüchterne Katzen?

Weil wir einfach Tiere in Not nicht ihrem Schicksal überlassen können. Grundsätzlich nehmen wir keine Streunerkatzen (verwilderte Hauskatzen) auf, da für sie ein Leben in Gefangenschaft oftmals wirklich Qual bedeutet. Es gibt die Ausnahmen, wo das Leben des Tieres in Gefahr ist – sei es, weil bereits mit Vergiften und Abschießen gedroht wird oder Menschen versterben, die abseits jeder Zivilisation leben. Es wurden Katzen angefüttert, weil sie einem leid tun, aber es wurde auf keine Geburtenkontrolle/Kastration der Katzen geachtet. Was leider auch des Öfteren vorkommt, sind die Animal hoarding-Fälle, wo Katzen unter extremen Umständen – 30 oder mehr in einer Wohnung – gehalten werden. Hier schreitet die Behörde ein und nimmt entweder alle oder einen Teil der Tiere ab. Diese Katzen kennen keine fremden Menschen und sind ebenfalls sehr schüchtern.

Aber auch diese Katzen würden gerne in einem wohlbehüteten, eigenen Zuhause leben. Grundvoraussetzung um Lisa, Dolly, Stan, Donna, Peppina usw. ein Zuhause zu geben, ist Geduld, Geduld, Geduld, ein ruhiges Umfeld und eine liebe, gut sozialisierte Zweitkatze. Die Eingewöhnung kann ein paar Monate dauern, aber es ist dann umso schöner, zu sehen, wie das Vertrauen langsam wächst.

Und hier noch ein paar unserer schüchternen Schützlinge:

Rambo    Lisa       Peppo    Peppina  Stan    Rambo    Peppo    Neyla      Donna    Micky


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Nino und Leah

Geschlecht: männlich und weiblich

Kastriert: ja

Geboren: 19.03.2018

Nino und Leah sind Geschwister – aus einer finanziellen Notsituation heraus wurden sie von ihren Besitzern im Tierheim abgegeben.

Leah zeigt sich anfangs etwas schüchtern, ist aber, sobald sie Vertrauen hat, sehr anhänglich und auch sehr verspielt. Nino ist sehr ruhig und selbstbewusst. Beide sind es von klein auf gewohnt, gebürstet zu werden und auch bei der täglichen Augenpflege sind beide sehr kooperativ.

Nino und Leah wünschen sich ein gmeinsames Zuhause, gerne auch in reiner Wohnungshaltung, da sie ein Leben als Freigänger nie kennen gelernt haben.

 


 

 

Maurus und Marla

Marla und Maurus

Geschlecht: w / m

geboren: 2015

kastriert: ja

Marla und Maurus sind Geschwister und  brauchen einige Zeit bis sie ihre Verstecke verlassen. Aber auch durch Spielen kommen sie hin und wieder neugierig hervor. Sie brauchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihnen die Zeit für eine Eingewöhnung geben.

Marla  Maurus


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Klausi – FIV pos. – hat auch seinen „Deckel“ gefunden

Geboren: ca. 2016

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Klausi wird sicher ein wunderschöner Langhaarkater, wenn sein Fell wieder nachgewachsen ist. Er kam als Findling ins Tierheim, trieb sich offenbar schon längere Zeit in einer Siedlung in Neunkirchen herum, suchte mit allen anderen Katzen Streit und war deshalb nicht gerne dort gesehen. Schließlich gelang es ihn einzufangen und zu uns zu bringen. Da er ganz dringend kastriert werden musste, wurde er auch gleich von seinem verfilzten Fell befreit.

Bei der Blutuntersuchung stellte sich leider heraus, dass Klausi FIV-pos. ist. FIV (felines Immundefizienzvirus)  eine Immunerkrankung ähnlich Aids, aber keinesfalls von Katze auf Mensch übertragbar.

Klausi zeigt sich, trotz längerem Streunerdasein, als immer freundlicherer Kater, der schon deutlich zeigen kann, was ihm gefällt und was nicht. Aber immer mehr sucht er von sich aus die Nähe zum Menschen und fordert seine Streicheleinheiten.

Für Klausi wünschen wir uns einen Platz, wo er vielleicht zumindest einen gesicherten Freigang in den Garten hat  oder einen Wohnungsplatz mit gesichertem Balkon.


Sam und co

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Fritzi – darf bereits im neuen Zuhause herum tollen

Geboren: Ende 2021

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Fritzi wurde uns als Findling in sehr schlchtem Allgemeinzustand gebracht. Er hatte offenbar vor längerer Zeit einen Kieferbruch erlitten, der nicht tierärztlich versorgt wurde. Dadurch ist sein Kiefer schief zusammen gewachsen und ein Eckzahn bohrte sich regelrecht in den Oberkiefer  Es galt zu entscheiden, ob sein Kiefer nochmals gebrochen und gerichtet werden sollte (was einem großen Eingriff mit längerer Rekonvaleszenz gleichkam) oder der behindernde Eckzahn gezogen werden sollte. Wir entschieden uns für zweiteres und es war richtig so. Fritzi kann wieder ohne Probleme fressen. Die ganze Zeit über war er ein vorbildlicher Patient, immer lustig, immer freundlich.

Wir wünschen uns für Fritzi ein Zuhause, wo er nach der Eingewöhnungsphase auch wieder Freigang genießen darf, vielleicht auch eine liebe Zweitkatze.

 


 

Karl, Seppi, FranziKarli und Seppi

Geschlecht: männlich

geboren: ca. Mai 2021

kastriert: ja

FranziKarl, Franzi und Seppi kamen zu uns, da ihre Mutter eine Streunerin war, und sie nicht wie sie selbst, auf der Straße aufwachsen sollten. Leider sind es auch eher drei schüchterne Buben, wobei Franzi immer schmusiger wird. Karl und Seppi werden beim Füttern auch immer zutraulicher. In einem liebevollen Zuhause könnten die drei Kater noch zu richtigen Kuschelbären werden. Was es dazu braucht: Zeit, Liebe und viel Geduld. Eventuell würde eine zutrauliche Zweitkatze beim Vertrauensaufbau helfen.

Karl Seppi

 

Tigerkater Franzi hat sein Zuhause bereits gefunden


 

TickTrick und Track

Geschlecht: männlich

geboren: Mai 2021

kastriert: ja

Hallo, wir sind  Trick und Track, aber Enten sind wir eigentlich keine! Wir wurden angeblich auf einem Feld gefunden und daraufhin ins Tierheim gebracht. TrackAnfangs haben wir uns gar nicht angreifen lassen, aber mittlerweile fangen wir sogar manchmal an zu schnurren, wenn wir gestreichelt werden. Es ist sicher kein leichter Weg, doch vielleicht ist es uns in einem liebevollen Zuhause möglich, Vertrauen in den Menschen zu fassen. Eventuell würde uns auch eine zutrauliche Zweitkatze Sicherheit im neuen Zuhause geben.

Unser Bruder hat mittlerweile ein Eigenheim gefunden und sein neues Frauchen liebt ihn abgöttisch. Nun hoffen auch wir auf ein so tolles Plätzchen!


 

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Gfrasti – wird in Zukunft das Weinviertel erforschen

Geboren: ca. 2016

Geschlecht: weiblich

Kastriert: ja

Den Namen „Gfrasti“ trägt sie eigentlich nicht mehr mit Recht, denn aus dem anfänglichen, nicht händelbaren Kätzchen ist eine richtige Schmusekatze geworden. Auch gegenüber fremden Menschen ist sie sofort sehr aufgeschlossen.

Gfrasti kam mit weiteren 5 Katzen durch eine behördliche Abnahme zu uns. Alle 6 Katzen waren in schlechtem Ernährungszustand und wurden unter katastrophalen Umständen gehalten. Es dauerte über ein halbes Jahr bis die Katzen frei gegeben wurden zur Vergabe. Eine lange Zeit, die allerdings Gfrasti half, sich richtig einzuleben und uns zu zeigen, welch liebenswertes Wesen hinter der anfänglich rauhen Schale steckt.

Gfrasti sucht keinesfalls die Nähe zu anderen Katzen, toleriert sie aber, sofern auch sie einen respektvollen Abstand einhalten.


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Lupin – ist bereits Herr über Haus und Garten

Geboren: ca. 2018

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Lupin kam, wie viele unserer Katzen, als Findling ins Tierheim. Es ist so verwunderlich, dass niemand diesen tollen Kater vermisst.

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Lupin ist ein wahres Fotomodell, sehr verspielt, auf der anderen Seite aber  auch wieder sehr ruhig in seiner Art. Mit seinem Zimmergenossen Murphy hat er zwar nicht die große Freundschaft geschlossen, aber die zwei akzeptieren sich.

Lupin würde in seinem Zuhause sicher wieder gerne Freigang genießen.


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Murphy

Geboren: 2021

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Murphy – ebenfalls ein Fundtier – war etwas mager und verschreckt, als er zu uns kam. In der Zwischenzeit ist er ein sehr anhänglicher Kater geworden, der seine Streicheleinheiten einzufordern weiß.

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Die Annährungen zwischen ihm und seinem Zimmergenossen Lupin verlaufen ruhig und entspannt.

Wir wären sehr glücklich, wenn sich auch Murphy bald über ein schönes Zuhause mit späterem Freigang freuen könnte.


 

 


 

 

 

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