Vergabe Katzen

 

Das Tierheim Ternitz beherbergt immer weit mehr Katzen, als hier abgebildet. Im Durchschnitt sind das etwa 70 Katzen, in der Hochsaison auch einmal über 100. Darum finden Sie hier nur eine kleine Auswahl – auf Anfrage geben wir gerne Auskunft über alle unsere Schützlinge.

Oft werden wir gefragt, wieso habt ihr so viele schüchterne Katzen?

Weil wir einfach Tiere in Not nicht ihrem Schicksal überlassen können. Grundsätzlich nehmen wir keine Streunerkatzen (verwilderte Hauskatzen) auf, da für sie ein Leben in Gefangenschaft oftmals wirklich Qual bedeutet. Es gibt die Ausnahmen, wo das Leben des Tieres in Gefahr ist – sei es, weil bereits mit Vergiften und Abschießen gedroht wird oder Menschen versterben, die abseits jeder Zivilisation leben. Es wurden Katzen angefüttert, weil sie einem leid tun, aber es wurde auf keine Geburtenkontrolle/Kastration der Katzen geachtet. Was leider auch des Öfteren vorkommt, sind die Animal hoarding-Fälle, wo Katzen unter extremen Umständen – 30 oder mehr in einer Wohnung – gehalten werden. Hier schreitet die Behörde ein und nimmt entweder alle oder einen Teil der Tiere ab. Diese Katzen kennen keine fremden Menschen und sind ebenfalls sehr schüchtern.

Aber auch diese Katzen würden gerne in einem wohlbehüteten, eigenen Zuhause leben. Grundvoraussetzung um Petty, Emma, Sissi, Pamela usw. ein Zuhause zu geben, ist Geduld, Geduld, Geduld, ein ruhiges Umfeld und eine liebe, gut sozialisierte Zweitkatze. Die Eingewöhnung kann ein paar Monate dauern, aber es ist dann umso schöner, zu sehen, wie das Vertrauen langsam wächst.

Tigerkatze Emma 3 Jahre alt kastriert und Petty, 9 Jahre alt kastriert.

 


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Sam + seine Kumpanen

Sam

Geschlecht: männlich

geboren: 2015

kastriert: ja

Sam ist ein wunderschöner, schwarzer Kater, der mit 4 Monaten ins Tierheim kam und ließ sich kaum angreifen. Mittlerweile kann man ihn, wenn es unbedingt sein muss, auch abfangen. Lieber ist es ihm allerdings immer noch, die Menschen aus einiger Entfernung zu beobachten, wobei es ihn schon unter den Krallen juckt, ob er er nicht doch versuchen sollte, näher zu kommen, Sam würde Menschen brauchen, die viel Geduld haben und einfach nichts erzwingen wollen, er benötigt ein ruhiges Umfeld und eine soziale Zweitkatze.

DSC05584.JPG wFiona

Geschlecht: weiblich

geboren: 2016

kastriert: ja

Sam und Fiona, die zwei schwarzen Panther sind durch Spielen gut aus ihren Verstecken zu locken, auch bei fremden Menschen. Hier verlieren sie ihre Scheu

(siehe Foto auch unten)

DSC05589.JPG wMarla und Maurus (Geschwister)

Geschlecht: w / m

geboren: 2015

kastriert: ja

Marla und Maurus brauchen einige Zeit bis sie ihre Verstecke verlassen. Aber auch durch Spielen kommen sie hin und wieder neugierig hervor. Sie brauchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihnen die Zeit für eine Eingewöhnung geben.

Sam und coSam und co


 

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Bauxi

Geschlecht: männlich

Geboren: ca. 2013

Kastriert:ja

Bauxi ist vor ein paar Jahren bei einer älteren Dame zugelaufen, die leider nun verstorben ist. Die einzige Tochter lebt in Amerika und konnte sich in Zukunft auch nicht um den Kater kümmern.

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Bauxi zeigt sich im Tierheim mit Katzendamen sehr gut verträglich. Er sucht zwar nicht die Nähe der anderen Katzen, aber sie stören ihn auch nicht. Bei Kater entscheidet sehr die Sympathie. Bauxi zeigt auch bei Menschen sehr deutlich, wenn er gestreichelt werden will und wenn nicht – eine Katze mit Charakter. Er sollte in seinem neuen Zuhause nach der Eingewöhnungszeit unbedingt wieder Freigang haben.


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Levi und Leo

Geschlecht: männlich

Geboren: Mai und Juli 2018

Kastriert: ja

Levi und Leo sind keine Brüder, verstehen sich aber sehr gut. Beides sind Nachkommen von Streunerkatzen und deswegen auch sehr schüchtern. Menschen, die sich für Levi und Leo interessieren, müssen Geduld aufbringen können. Leo kam mit einer beiseitigen chronischen ‚Bindehautentzündung ins Tierheim. Sein linkes Auge ist klar, beim rechten Auge konnte die Sehkraft nicht gerettet werden. Ein kleines Handycap, das Leo absolut nicht stört.


Moses

Geschlecht: männlich
Geboren: März 2011
Kastriert: ja

Moses kommt aus einer größeren Katzenpopulation, wo wie leider so oft, nur angefüttert, aber auf keine Kastration geachtet wurde.
Moses braucht in seinem neuen Zuhause unbedingt Katzengesellschaft und späteren Freigang nach der Eingewöhnung.
Moses reagiert auf fremde Menschen noch schüchtern, lässt sich aber von den Mitarbeitern des Tierheimes schon gerne kraulen.


DSC05670.JPGw Emily

Geschlecht: weiblich

Geboren: 2008

Kastriert: ja

Ihr ganzes Leben lang wurde Emily von der zweiten Katze im Haushalt terrorisiert. Es herrschte angeblich nie Harmonie zwischen den Beiden, sie wurde von der Futterschüssel verdrängt, durfte sich nicht auf ihre Lieblingsplätze legen, konnte auch nicht frei wählen, welche Katzentoilette sie benützen wollte. 9 Jahre hat sie alles geduldig ertragen bis sie begann, hie und da ein paar Tröpfchen Harn zu verlieren. Aber noch immer begriff Emily´s Besitzerin nicht, dass sie eigentlich um Hilfe bat. Erst jetzt,als Emily begann ins Bett zu pinkeln, war die Besitzerin bereit Emily weg zu geben – denn eine unsaubere Katze kann sie nicht gebrauchen !!! Der jahrelangen Stress mit der zweiten Katze, das Harnverhalten, wenn sie nicht auf´s Katzenklo konnte, hat  zu einem Harnwegsinfekt geführt, der nun bei uns erfolgreich behandelt wird. Emily ist eine sanfte Katze, die sich unbedingt ein ruhiges Zuhause bei Menschen verdient hat, die sie nach Strich und Faden verwöhnen, sie verstehen – wo sie die einzige Prinzessin sein darf.

 


 

AnitaAnita

Geschlecht: weiblich

Geboren: ca. 2011

Kastriert: ja

Anita muss einmal sehr böse pfauchen, wenn sich ihr jemand nähert.  Findet sie dann allerdings, dass diese Personen einen zweiten Blick wert sind, dann kann es auch sein, dass sie nach einer kurzen Zeit selbst Kontakt sucht.


SissiSissi und Pamela

Geschlecht: weiblich

Geboren: ca. 2012

Kastriert: ja

Sissi, und Pamela sind vermutlich Schwestern, haben mit ihrem Besitzer mitten im Wald in der Einöde gewohnt, in einem Häuschen ohne Strom und ohne sanitäre Einrichtungen. Das Häuschen wurde als unbewohnbar, weil auch extrem baufällig, eingestuft, der Besitzer bekam eine Wohnung zugewiesen und die Katzen wären ihrem Schicksal überlassen worden.

Pamela

 

 

 

 

 

 


GrumpyGrumpy

Geschlecht: weiblich

Geboren: ca. 2015

Kastriert: ?

Grumpy zeigte sich anfangs im Tierheim den Mitarbeitern gegenüber nicht sehr kooperativ. Sie hat es überhaupt nicht verkraftet auf kleinem Raum in der Quarantänebox eingesperrt zu sein. Als wir ihr die Personaldusche als Überbrückung anboten, begann sie auch Streicheleinheiten anzunehmen und die Zuneigung des Menschen zu suchen. Grumpy ist sehr unsicher und weiß sich einfach nicht anders zu helfen, als zu attackieren, wenn sie in Bedrängnis ist. Sie lehnt leider auch Katzengesellschaft ab.