Vergabe Katzen

 

Das Tierheim Ternitz beherbergt immer weit mehr Katzen, als hier abgebildet. Im Durchschnitt sind das etwa 50 Katzen, in der Hochsaison können es auch um viele mehr sein. Darum finden Sie hier nur eine kleine Auswahl – auf Anfrage geben wir gerne Auskunft über alle unsere Schützlinge.

Oft werden wir gefragt, wieso habt ihr so viele schüchterne Katzen?

Weil wir einfach Tiere in Not nicht ihrem Schicksal überlassen können. Grundsätzlich nehmen wir keine Streunerkatzen (verwilderte Hauskatzen) auf, da für sie ein Leben in Gefangenschaft oftmals wirklich Qual bedeutet. Es gibt die Ausnahmen, wo das Leben des Tieres in Gefahr ist – sei es, weil bereits mit Vergiften und Abschießen gedroht wird oder Menschen versterben, die abseits jeder Zivilisation leben. Es wurden Katzen angefüttert, weil sie einem leid tun, aber es wurde auf keine Geburtenkontrolle/Kastration der Katzen geachtet. Was leider auch des Öfteren vorkommt, sind die Animal hoarding-Fälle, wo Katzen unter extremen Umständen – 30 oder mehr in einer Wohnung – gehalten werden. Hier schreitet die Behörde ein und nimmt entweder alle oder einen Teil der Tiere ab. Diese Katzen kennen keine fremden Menschen und sind ebenfalls sehr schüchtern.

Aber auch diese Katzen würden gerne in einem wohlbehüteten, eigenen Zuhause leben. Grundvoraussetzung um Lisa, Dolly, Stan, Donna, Peppina usw. ein Zuhause zu geben, ist Geduld, Geduld, Geduld, ein ruhiges Umfeld und eine liebe, gut sozialisierte Zweitkatze. Die Eingewöhnung kann ein paar Monate dauern, aber es ist dann umso schöner, zu sehen, wie das Vertrauen langsam wächst.

Und hier noch ein paar unserer schüchternen Schützlinge:

Rambo    Lisa       Peppo    Peppina  Stan    Rambo    Peppo    Neyla      Donna    Micky


Maurus und MarlaMarla und Maurus

Geschlecht: w / m

geboren: 2015

kastriert: ja

Marla und Maurus sind Geschwister und  brauchen einige Zeit bis sie ihre Verstecke verlassen. Aber auch durch Spielen kommen sie hin und wieder neugierig hervor. Sie brauchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihnen die Zeit für eine Eingewöhnung geben.

Marla  Maurus


Sam und co

SusiSusi und Jimmy

Geschlecht: w/m

geboren: ca. 2010

kastriert: ja

Was können wir dafür?

Irgendwann vor einigen Jahren waren wir offenbar unseren Besitzern nicht mehr lieb genug und wir wurden ausgesetzt. Poldi hat uns, meinen Freund Jimmy und mich (Susi) aufgenommen und wieder aufgepäppelt. Als unser Poldi in seinem späten Frühling noch eine liebe Partnerin fand, haben wir uns gefreut – für ihn und für uns. Nun hatten wir nicht nur ein Herrchen, sondern auch ein Frauchen, welches uns lieb hatte und umsorgte. Einziger Wermutstropfen war das 4-beinige bellende Wesen, welches auch im selben Haus wohnte und uns nicht mochte. Eigentlich mochte dieses Wesen niemanden außer sein Frauchen und Poldi. Da das Haus aber groß genug war, hatte jeder sein eigenes kleines Refugium und wir mussten uns nicht begegnen. Es war so eine schöne Zeit, im warmen zu leben, genug Futter, viele Streicheleinheiten – ein Katzenparadies.

Jimmyleider abrupt zu Ende war, als unser Frauchen erkrankte und bald darauf starb. Poldi durfte in dem Haus nicht mit uns wohnen bleiben, musste sich eine Wohnung suchen und stand nun, neben seinem Kummer um einen geliebten Menschen, vor der schwierigen Wahl, wen er denn in die Wohnung mitnehmen wollte – uns oder das bellende Wesen. Die Wohnung ist einfach nicht groß genug, um uns auf Dauer räumlich zu trennen.

Wir können es nicht ganz verstehen, dass Poldi uns schließlich ins Tierheim brachte. Nun ja, der Hund wäre wahrscheinlich auf Grund seines ablehnenden Verhaltens fremden Menschen gegenüber und seines Alters nicht mehr leicht vermittelbar gewesen.

Auch mir fiel es nicht leicht, mit der veränderten Situation zu Recht zu kommen – ich bin noch immer etwas schüchtern und verstecke mich gerne. Jimmy hat sich gleich wohl gefühlt – er lässt sich gerne streicheln und schnurrt sofort.

Da sowohl Jimmy, als auch Susi mit ca. 11 Jahren zu den Senioren gehören, wurde bei beiden ein Blutbild gemacht. Das Ergebnis war erschütternd – Jimmy muss sich irgendwann einmal mit einem Coronavirus infiziert haben, welches jetzt leider zur FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) mutiert ist. Er hat noch keine Krankheitssymptome, aber das Blutbild zeigt deutlich, dass sich sein Körper mit dieser Krankheit auseinander setzen muss. Kein Tierarzt kann sagen, wann es wirklich zum Ausbruch kommen wird.

Jimmy und Susi hatten kein leichtes Leben, von Höhen und Tiefen geprägt, sollte es jetzt nicht im Tierheim enden. Die zwei haben ein schönes Zimmer für sich allein, bekommen ihr Futter, haben es warm und kuschelig und natürlich bekommen sie auch von uns Zuwendung und Streicheleinheiten, wenn Zeit bleibt. Doch sie haben sich etwas Besseres verdient.

Ein Zuhause bei Menschen, die einfach sagen können – solange es Jimmy und natürlich auch Susi gut geht, sorgen wir für die zwei. Die die Sorge darüber, dass Jimmy nicht mehr so lange zu leben hat, zurück stellen können und einfach in dieser Zeit, die ihm bliebt, für ihn und für seine Freundin Susi da sind.


MangoMango und ihre Kinder

Geschlecht: alle weiblich

geboren: Mango ca. 2015; Babys: Juli 2021

kastriert: nein

Mango wurde als Streunerin angefüttert, und schnell wurde klar, dass sie hochträchtig war. Sie wurde eingefangen und von uns aufgenommen, sodass sie ihre Jungen in Sicherheit gebären konnte. RaspberrySo erblickten Blueberry, Raspberry und Grape im Tierheim Ternitz das Licht der Welt. Zwar ist Mango nicht mehr ganz so schüchtern, wie am Anfang, jedoch hat sie sich nie wirklich mit Streicheleinheiten anfreunden können. Da die drei kleinen Glückskätzchen das Verhalten ihrer Mama übernehmen, sind sie auch noch sehr zurückhaltend. Da sie aber noch sehr jung sind, könnte sich dieses Verhalten in einer liebevollen Familie schnell ändern.

Grape Blueberry


 

Karl, Seppi, FranziKarl, Franzi, Seppi

Geschlecht: männlich

geboren: ca. Mai 2021

kastriert: ja

FranziKarl, Franzi und Seppi kamen zu uns, da ihre Mutter eine Streunerin war, und sie nicht wie sie selbst, auf der Straße aufwachsen sollten. Leider sind es auch eher drei schüchterne Buben, wobei Franzi immer schmusiger wird. Karl und Seppi werden beim Füttern auch immer zutraulicher. In einem liebevollen Zuhause könnten die drei Kater noch zu richtigen Kuschelbären werden. Was es dazu braucht: Zeit, Liebe und viel Geduld. Eventuell würde eine zutrauliche Zweitkatze beim Vertrauensaufbau helfen.

Karl Seppi


 

 

PuppiPuppi

Geschlecht: weiblich

geboren: ca. 2011

kastriert: ja

Mein Name ist Puppi, sehr wahrscheinlich weil ich so eine süße Katze bin. Mein Besitzer ist leider verstorben und bei der Verwandtschaft habe ich mich  nicht wohl gefühlt. Deshalb kam ich hier ins Tierheim Ternitz, wo ich nun weiterhin liebevoll umsorgt werde. Ich bin eine sehr eigenwillige Katze und möchte in meinem neuen Zuhause Freigang nicht missen. Ansonsten bin ich nämlich sehr schlecht gelaunt. PuppiZudem wäre es schön, wenn ich eine Einzelkatze bleiben kann, da ich meine Artgenossen nur dulde, solang ich ihnen aus dem Weg gehen kann. Ich bin, ganz katzenuntypisch, kein großer Fan meiner pelzigen Artgenossen. Viel lieber genieße ich es, wenn ich die ganze Zuneigung meiner neuen Besitzer und ihre Streicheleinheiten für mich alleine haben kann. Vielleicht kann ich ja bald ein neues Zuhause finden und meine neuen Besitzer um den Finger wickeln.


MakiE.T., Maki, Gremlin

Geschlecht: E.T. & Maki weiblich, Gremlin männlich

geboren: ca. Mai 2021

kastriert: ja

Uns drei Hübschen hat man in einem sehr schlechten Zustand auf der Straße gefunden. Natürlich wurden wir sofort vom Tierheim aufgenommen. Unser viertes Geschwisterchen war leider schon viel zu schwach und hat es nicht geschafft. Wir wurden liebevoll aufgepäppelt, und sind mittlerweile wunderschöne Katzen geworden. Leider haben wir uns aber immer noch nicht ganz mit unseren zweibeinigen Betreuern angefreundet. Mit viel Liebe und Geduld könnten wir in einem neuen Zuhause vielleicht doch noch zu kuscheligen Stubentigern werden. Vielleicht möchtest ja du uns eine Chance geben?

Gremlin E.T.


TickTick, Trick und Track

Geschlecht: männlich

geboren: Mai 2021

kastriert: ja

Hallo, wir sind Tick, Trick und Tack, aber Enten sind wir eigentlich keine! Wir wurden angeblich auf einem Feld gefunden und daraufhin ins Tierheim gebracht. TrackAnfangs haben wir uns gar nicht angreifen lassen, aber mittlerweile fangen wir sogar manchmal an zu schnurren, wenn wir gestreichelt werden. Es ist sicher kein leichter Weg, doch vielleicht ist es uns in einem liebevollen Zuhause möglich, Vertrauen in den Menschen zu fassen. Eventuell würde uns auch eine zutrauliche Zweitkatze Sicherheit im neuen Zuhause geben.

Unser Bruder hat mittlerweile ein Eigenheim gefunden und sein neues Frauchen liebt ihn abgöttisch. Nun hoffen auch wir auf ein so tolles Plätzchen!


GruppenfotoLuisa, Lotti und ihre Kinder Ronja, Yoko, Klausi und Samba

Geschlecht: w/m

geboren: Lotti und Luisa ca. 2019; die Kinder ca. März 2021

kastriert: ja

Wir wurden alle gemeinsam von einer sehr aufmerksamen Dame an einem Ort, wo weit und breit keine Zivilisation war, gefunden und eingefangen. Sie brachte uns ins Tierheim Ternitz, wo wir erstmal wieder versorgt wurden.

Luisa Lotti (kurzer Schw)

Das sind Lotti und ich, wir würden gerne gemeinsam in ein neues Zuhause übersiedeln. Für uns und auch für unsere Kinder ist es besonders wichtig, dass wir unbedingt Freigang brauchen, da wir uns eingesperrt in vier Wänden überhaupt nicht wohl fühlen! Lotti ist etwas zurückhaltender als ich, aber wenn man uns erstmal ein bisschen besser kennt, dann lassen wir uns auch gerne streicheln.

Yoko Klausi

Das sind Yoko und Klausi, unsere größeren Buben. Klausi ist sehr schüchtern und schaut sich lieber alles aus der Entfernung an. Yoko dagegen ist sehr neugierig und eigentlich auch ein Schmuser, er braucht nur etwas Zeit.

Ronja Samba

Ronja, unsere einzige Tochter, mag unsere zweibeinigen Betreuerinnen hingegen gar nicht. Sie ist sehr schüchtern und versteckt sich dann immer im Außengehege. Unser kleinster in der Familie ist Samba, er dürfte auch ein Monat jünger sein als seine Geschwister. Wie Yoko, ist auch er sehr neugierig und lässt sich zu den Fütterungszeiten auch streicheln.


KiraKira und Nala

Geschlecht: weiblich

geboren: Kira 2019, Nala 2015

kastriert: ?

Mein Name ist Kira und das ist meine Freundin Nala. Unsere Besitzerin verlor leider unser gemeinsames Eigenheim und so brachte sie uns ins Tierheim. NalaIch bin eine sehr offene und neugierige Katze, während meine Freundin eher zurückhaltend ist. Freigang sind wir nicht gewohnt, da wir in unserem vorherigen Zuhause nur im Haus lebten. Wir sind auch beide nicht sehr interessiert am Außengehege im Tierheim. Natürlich suchen wir wieder einen gemeinsamen Platz, und hoffen bald wieder unseren eigenen Dosenöffner zu haben, der uns mit Streicheleinheiten verwöhnt!


 

 

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