Vergabe Katzen

 

Das Tierheim Ternitz beherbergt immer weit mehr Katzen, als hier abgebildet. Im Durchschnitt sind das etwa 50 Katzen, in der Hochsaison können es auch um viele mehr sein. Darum finden Sie hier nur eine kleine Auswahl – auf Anfrage geben wir gerne Auskunft über alle unsere Schützlinge.

Oft werden wir gefragt, wieso habt ihr so viele schüchterne Katzen?

Weil wir einfach Tiere in Not nicht ihrem Schicksal überlassen können. Grundsätzlich nehmen wir keine Streunerkatzen (verwilderte Hauskatzen) auf, da für sie ein Leben in Gefangenschaft oftmals wirklich Qual bedeutet. Es gibt die Ausnahmen, wo das Leben des Tieres in Gefahr ist – sei es, weil bereits mit Vergiften und Abschießen gedroht wird oder Menschen versterben, die abseits jeder Zivilisation leben. Es wurden Katzen angefüttert, weil sie einem leid tun, aber es wurde auf keine Geburtenkontrolle/Kastration der Katzen geachtet. Was leider auch des Öfteren vorkommt, sind die Animal hoarding-Fälle, wo Katzen unter extremen Umständen – 30 oder mehr in einer Wohnung – gehalten werden. Hier schreitet die Behörde ein und nimmt entweder alle oder einen Teil der Tiere ab. Diese Katzen kennen keine fremden Menschen und sind ebenfalls sehr schüchtern.

Aber auch diese Katzen würden gerne in einem wohlbehüteten, eigenen Zuhause leben. Grundvoraussetzung um Lisa, Dolly, Stan, Donna, Peppina usw. ein Zuhause zu geben, ist Geduld, Geduld, Geduld, ein ruhiges Umfeld und eine liebe, gut sozialisierte Zweitkatze. Die Eingewöhnung kann ein paar Monate dauern, aber es ist dann umso schöner, zu sehen, wie das Vertrauen langsam wächst.

Und hier noch ein paar unserer schüchternen Schützlinge:

Rambo    Lisa       Peppo    Peppina  Stan    Rambo    Peppo    Neyla      Donna    Micky


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 Lisa

Geschlecht: weiblich

Kastriert: ?

Geboren: ca. 2013

Lisa kam als Findling zu uns ins Tierheim. Sie hat uns sofort mit ihrer freundlichen und sehr anschmiegsamen Art um den Finger gewickelt.

Lisa_1 wLisa leidet an einer chronischen Darmentzündung unbekannter Herkunft, vieleicht auch stressbedingt durch den Aufenthalt im Tierheim. Eine Futtermittelallergie kann leider auch nicht ausgeschlossen werden.  Sie bekommt deswegen derzeit auch nur Diätfutter.

Für Lisa wäre es, auf Grund ihrer chron. Darmentzündung besser, wenn sie in Zukunft in einer Wohnung leben würde, oder max. gesicherten Freigang hat. Wenn jemand sehr viel Zeit für sie aufbringen kann, ist eine Zweitkatze nicht unbedingt erforderlich und Lisa fühlt sich in menschlicher Gesellschaft sehr viel wohler als unter ihresgleichen. Sie dürfte immer als einzelkatze gelebt haben.


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Mausi

Geschlecht: weiblich

Kastriert: ja laut Vorbesitzer

Geboren: ca. 2009

Mausi wurde von ihren Besitzern bei uns abgegeben, da sie  mit dem Nachwuchs in der Familie einfach nicht zurecht kam.

MukiMausi_2 wMausi ist ebenfalls eine sehr freundliche, liebvolle Katze, die ihre Streicheleinheiten zu genießen weiß. Sie hat zu lange als Einzelkatze gelebt. Wir wollten sie mit den liebsten, unterwürfigsten Katern vergesellschaften, aber Mausi lehnt jede Katze leider ab.

Das rechte Auge zeigt eine Verschattung der Pupille, die sie laut ihrer Vorbesitzer schon seit Kindestagen hat und ihr auch offensichtlich keine Probleme bereitet.

Für Mausi wäre es toll, wenn sie nach der Eingewöhnung im neuen Zuhause auch wieder Freigang hätte.

 


Maurus und Marla

Marla und Maurus

Geschlecht: w / m

geboren: 2015

kastriert: ja

Marla und Maurus sind Geschwister und  brauchen einige Zeit bis sie ihre Verstecke verlassen. Aber auch durch Spielen kommen sie hin und wieder neugierig hervor. Sie brauchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihnen die Zeit für eine Eingewöhnung geben.

Marla  Maurus


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Klausi

Geboren: ca. 2016

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Klausi wird sicher ein wunderschöner Langhaarkater, wenn sein Fell wieder nachgewachsen ist. Er kam als Findling ins Tierheim, trieb sich offenbar schon längere Zeit in einer Siedlung in Neunkirchen herum, suchte mit allen anderen Katzen Streit und war deshalb nicht gerne dort gesehen. Schließlich gelang es ihn einzufangen und zu uns zu bringen. Da er ganz dringend kastriert werden musste, wurde er auch gleich von seinem verfilzten Fell befreit.

Bei der Blutuntersuchung stellte sich leider heraus, dass Klausi FIV-pos. ist. FIV (felines Immundefizienzvirus)  eine Immunerkrankung ähnlich Aids, aber keinesfalls von Katze auf Mensch übertragbar.

Klausi zeigt sich, trotz längerem Streunerdasein, als immer freundlicherer Kater, der schon deutlich zeigen kann, was ihm gefällt und was nicht. Aber immer mehr sucht er von sich aus die Nähe zum Menschen und fordert seine Streicheleinheiten.

Für Klausi wünschen wir uns einen Platz, wo er vielleicht zumindest einen gesicherten Freigang in den Garten hat  hat oder einen Wohnungsplatz mit gesichertem Balkon.


Sam und co

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Luna

Geboren: ca. 2015

Geschlecht: weiblich

Kastriert: ?

Luna wurde angeblich von ihren Besitzern einfach zurück gelassen. Sie wurde zwar von Nachbarn gefüttert, aber schon über einen längeren Zeitraum nicht tierärztlich versorgt.

Als Luna zu uns kam, litt sie unter einer eitrigen Ohrentzündung und an einer Verletzung des Trommelfells. Sie konnte ihr Köpfchen nicht annähernd gerade halten. Die Ohrentzündung ist abgeklungen, aber das Trommelfell zeigt immer noch eine kleine Perforation.

Luna ist eine sehr angschmiegsame Katze, geht sofort auf Menschen zu, beschnuppert alles sehr gerne und ausgiebig und hat auch mit anderen Katzen kein Problem.

 


 

Karl, Seppi, FranziKarl, Franzi, Seppi – Franzi hat bereits ein neues Zuhause

 

Geschlecht: männlich

geboren: ca. Mai 2021

kastriert: ja

FranziKarl, Franzi und Seppi kamen zu uns, da ihre Mutter eine Streunerin war, und sie nicht wie sie selbst, auf der Straße aufwachsen sollten. Leider sind es auch eher drei schüchterne Buben, wobei Franzi immer schmusiger wird. Karl und Seppi werden beim Füttern auch immer zutraulicher. In einem liebevollen Zuhause könnten die drei Kater noch zu richtigen Kuschelbären werden. Was es dazu braucht: Zeit, Liebe und viel Geduld. Eventuell würde eine zutrauliche Zweitkatze beim Vertrauensaufbau helfen.

Karl Seppi


 

TickTick, Trick und Track – Tick durfte zu seiner Familie übersiedeln

Geschlecht: männlich

geboren: Mai 2021

kastriert: ja

Hallo, wir sind Tick, Trick und Track, aber Enten sind wir eigentlich keine! Wir wurden angeblich auf einem Feld gefunden und daraufhin ins Tierheim gebracht. TrackAnfangs haben wir uns gar nicht angreifen lassen, aber mittlerweile fangen wir sogar manchmal an zu schnurren, wenn wir gestreichelt werden. Es ist sicher kein leichter Weg, doch vielleicht ist es uns in einem liebevollen Zuhause möglich, Vertrauen in den Menschen zu fassen. Eventuell würde uns auch eine zutrauliche Zweitkatze Sicherheit im neuen Zuhause geben.

Unser Bruder hat mittlerweile ein Eigenheim gefunden und sein neues Frauchen liebt ihn abgöttisch. Nun hoffen auch wir auf ein so tolles Plätzchen!


 

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Gfrasti

Geboren: ca. 2016

Geschlecht: weiblich

Kastriert: ja

Den Namen „Gfrasti“ trägt sie eigentlich nicht mehr mit Recht, denn aus dem anfänglichen, nicht händelbaren Kätzchen ist eine richtige Schmusekatze geworden.

Gfrasti kam mit weiteren 5 Katzen durch eine behördliche Abnahme zu uns. Alle 6 Katzen waren in schlechtem Ernährungszustand und wurden unter katastrophalen Umständen gehalten. Es dauerte über ein halbes Jahr bis die Katzen frei gegeben wurden zur Vergabe. Eine lange Zeit, die allerdings Gfrasti half, sich richtig einzuleben und uns zu zeigen, welch liebenswertes Wesen hinter der anfänglich rauhen Schale steckt.

Gfrasti sucht keinesfalls die Nähe zu anderen Katzen, toleriert sie aber, sofern auch sie einen respektvollen Abstand einhalten.


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Daisy

Geboren: ca. 2020

Geschlecht: weiblich

Kastriert: ?

Daisy kam als Findling ins Tierheim – Besitzer hat sich leider keiner gemeldet.

Daisy ist eine sehr unkomplizierte Katze, es gibt überhaupt nichts Nachteiliges über sie zu erzählen. Sie würde sich sicher, nach einer Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause, sehr über Freigang freuen.


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 Feezers

Geboren: ca. 2019

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Feezers wurde in Seitenlage, krampfend und unterkühlt gefunden. Nach der Erstbehandlung durch den Tierarzt, kam Feezers zu uns ins Tierheim. Die Weiterbehandlung zeigt sich als schweierig, da er, als vermutlich ehemaliger Streuner, die dargebotene Hilfe nicht sehr gerne annahm. Gerade als wir überlegten, ihn nach der Kastration wieder in die Freiheit zu entlassen, begann er doch offener zu werden, ließ vorsichtig Streicheleinheiten zu und wurde zunehmend neugieriger.

Feezers ist noch immer kein richtiger Schmusetiger, aber er schnurrt bereits, wenn man ihn streichelt und wir denken, dass er in einem Zuhause bei geduldigen Menschen sicher noch mehr und schneller Fortschritte machen würde. Für Feezers wäre es auch sehr wichtig, wenn im neuen Zuhause eine liebe Zweitkatze auf ihn warten würde und Freigang nach der Eingewöhnung möglich wäre.

 


 

 

Buzelbär1

Buzelbär -PRIVATVERMITTLUNG

Geboren: ca. 2012

Geschlecht: männlich/kastriert

Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Buzelbär und ich habe mich bisher als Streuner durch´s Leben geschlagen. Ich wurde mit einer Lebendfalle eingefangen und im Tierheim Ternitz  kastriert. Da ich mich anfangs als eher unfreundlich gezeigt habe, wurde ich nach ein paar Tagen an meiner Futterstelle wieder ausgelassen.  Jetzt sind bereits ein paar Monate vergangen und ich bin meiner zweibeinigen Betreuerin gegenüber bereits sehr zutraulich.  Ich freue mich riesig, wenn ich sie sehe und lasse mich auch bereits gerne von ihr streicheln.  Ich habe auch versucht, mich mit den Katzen hier anzufreunden, aber niemand will mit mir kuscheln. Das macht mich sehr traurig und deshalb bin ich auf der Suche nach einem neuen Zuhause! Da ich mein ganzes Leben als Streuner verbracht habe, sehe ich sehr zerfleddert aus, das beeinflusst aber nicht meinen charmanten Charakter. Meine grünen Augen bringen jede Dame, egal ob zwei- oder vierbeinig, zum Schmelzen. Ich bin sehr verkuschelt, brauche aber etwas Zeit um mich an neue Personen und Situationen zu gewöhnen. Meine Betreuerin hat mich auch einmal mit ins Haus genommen. Ich fühle mich noch nicht ganz wohl, wenn ich eingesperrt bin, aber ich denke eine liebe Zweitkatze oder auch ein katzenfreundlicher Hund würden mir bei der Eingewöhnung sehr helfen. Da ich es einfach liebe, draußen in der Sonne zu liegen, ist Freigang als ehemaliger Streuner für mich ein Muss – nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit, versteht sich.

Ich hoffe ich finde ein perfektes Zuhause, in dem ich mein Seniorenleben noch einmal so richtig genießen kann! Vielleicht kann ich dann auch endlich mit meiner Diät starten.

Kontakt: Frau Eidler – 0699/11084072


 

 

 

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