Vergabe Katzen

 

Das Tierheim Ternitz beherbergt immer weit mehr Katzen, als hier abgebildet. Im Durchschnitt sind das etwa 70 Katzen, in der Hochsaison auch einmal über 100. Darum finden Sie hier nur eine kleine Auswahl – auf Anfrage geben wir gerne Auskunft über alle unsere Schützlinge.

Oft werden wir gefragt, wieso habt ihr so viele schüchterne Katzen?

Weil wir einfach Tiere in Not nicht ihrem Schicksal überlassen können. Grundsätzlich nehmen wir keine Streunerkatzen (verwilderte Hauskatzen) auf, da für sie ein Leben in Gefangenschaft oftmals wirklich Qual bedeutet. Es gibt die Ausnahmen, wo das Leben des Tieres in Gefahr ist – sei es, weil bereits mit Vergiften und Abschießen gedroht wird oder Menschen versterben, die abseits jeder Zivilisation leben. Es wurden Katzen angefüttert, weil sie einem leid tun, aber es wurde auf keine Geburtenkontrolle/Kastration der Katzen geachtet. Was leider auch des Öfteren vorkommt, sind die Animal hoarding-Fälle, wo Katzen unter extremen Umständen – 30 oder mehr in einer Wohnung – gehalten werden. Hier schreitet die Behörde ein und nimmt entweder alle oder einen Teil der Tiere ab. Diese Katzen kennen keine fremden Menschen und sind ebenfalls sehr schüchtern.

Aber auch diese Katzen würden gerne in einem wohlbehüteten, eigenen Zuhause leben. Grundvoraussetzung um  Emma, Moses, Pedro, Peppina usw. ein Zuhause zu geben, ist Geduld, Geduld, Geduld, ein ruhiges Umfeld und eine liebe, gut sozialisierte Zweitkatze. Die Eingewöhnung kann ein paar Monate dauern, aber es ist dann umso schöner, zu sehen, wie das Vertrauen langsam wächst.

Tigerkatze Emma 3 Jahre alt kastriert und Petty, 9 Jahre alt kastriert. Petty hat bereits ein neues Zuhause gefunden.

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Und hier noch ein paar unserer schüchternen Schützlinge

 


DSC05589.JPG wMarla und Maurus (Geschwister)

Geschlecht: w / m

geboren: 2015

kastriert: ja

Marla und Maurus brauchen einige Zeit bis sie ihre Verstecke verlassen. Aber auch durch Spielen kommen sie hin und wieder neugierig hervor. Sie brauchen Menschen mit Geduld und Einfühlungsvermögen, die ihnen die Zeit für eine Eingewöhnung geben.

Sam und coSam und co


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 PRIVATVERGABE

 SIMBA

Geschlecht: männlich

Kastriert: ja

Hallo, mein Name ist Simba, ich bin 14 Jahre alt. Nachdem mein Frauchen verstorben war, nahmen mich sehr tierliebe Menschen bei sich auf. Obwohl ich immer mit anderen Katzen zusammen gelebt habe, komme ich in meinem neuen Zuhause mit den neuen Artgenossen nicht zurecht. Meine neuen Besitzer waren auch beim Tierarzt und ließen mich durchchecken, ob es vielleicht eine organische Ursache hat, dass ich jetzt sehr kratzbürstig auf meine Artgenossen reagiere, aber es ist alles in Ordnung.

Ich habe immer als Wohnungskatze gelebt und wünsche mir ein Zuhause, vielleicht bei älteren Menschen, die sehr viel Zeit für mich haben. Ich bin zu Menschen sehr, sehr lieb, möchte aber jetzt die alleinige Aufmerksamkeit genießen dürfen. Ich bin derzeit in Alland zu Hause – Kontakt Fr. Winter – 0650/8866688

 


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Levi und Leo

Geschlecht: männlich

Geboren: Mai und Juli 2018

Kastriert: ja

Levi und Leo sind keine Brüder, verstehen sich aber sehr gut. Beides sind Nachkommen von Streunerkatzen und deswegen auch sehr schüchtern. Menschen, die sich für Levi und Leo interessieren, müssen Geduld aufbringen können. Leo kam mit einer beiseitigen chronischen ‚Bindehautentzündung ins Tierheim. Sein linkes Auge ist klar, beim rechten Auge konnte die Sehkraft nicht gerettet werden. Ein kleines Handycap, das Leo absolut nicht stört.


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Moses

Geschlecht: männlich
Geboren: März 2011
Kastriert: ja

Moses kommt aus einer größeren Katzenpopulation, wo wie leider so oft, nur angefüttert, aber auf keine Kastration geachtet wurde.
Moses braucht in seinem neuen Zuhause unbedingt Katzengesellschaft und späteren Freigang nach der Eingewöhnung.
Moses reagiert auf fremde Menschen noch schüchtern, lässt sich aber von den Mitarbeitern des Tierheimes schon gerne kraulen.

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Mit Nina (ebenfalls 2011 geboren und kastriert) verbindet Moses ein inniges Band.


IMG_7486.JPG wAnita

Geschlecht: weiblich

Geboren: ca. 2011

Kastriert: ja

Anita muss einmal sehr böse pfauchen, wenn sich ihr jemand nähert.  Findet sie dann allerdings, dass diese Personen einen zweiten Blick wert sind, dann kann es auch sein, dass sie nach einer kurzen Zeit selbst Kontakt sucht.


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Nami

Geschlecht:.weiblich

Geboren:25.04.2017

Kastriert: ja

Nami ist eine Bengalkatze und wurde von ihren Besitzern zusammen mit ihrer Schwester von einem Züchter gekauft. Angeblich hätte sie im Sommer an Gleichgewichtsstörungen gelitten, der Tierarzt hätte allerdings nichts feststellen können. Der Katze ginge es jetzt auch wieder gut, aber sie würde sich nicht mehr mit der Schwester verstehen, würde diese sogar attackieren und somit wurde Nami im Tierheim abgegeben. Wie sich sehr bald herausstellte, war vieles gelogen – denn Nami ist blind und sie wurde von ihrer Schwester deswegen gemobbt!!! 

Nami hat ein sehr sanftes, anschmiegsames Wesen. Nach den Angriffen ihrer Schwester wird es vielleicht einige Zeit dauern bis sie anderen Katzen wieder ihr Vertrauen schenkt. Nami darf auf Grund ihrer Blindheit nicht mehr als Freigängerin leben. Da sie aber noch sehr jung ist, wollen wir nicht, dass sie auf Sozialkontakte zu Artgenossen verzichten muss.Ein liebevolle, ruhige, ältere Katze würde ihr in einem neuen Zuhause auch Sicherheit geben.können.


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Leopold

Geschlecht: männlich

Geboren: ca. 2014

Kastriert: ja

Leopold kam als Findling ins Tierheim. Er hat längere Zeit als Streuner gelebt, bevor sich die Finder entschlossen, ihn, wegen der nahenden Kälte, ins Tierheim zu bringen. Leopold misstraut fremden Menschen anfangs, man kann mit ihm allerdings ausgezeichnet über Körpersprache kommunizieren. Bei den Mitarbeitern hat er sich mittlerweile zu einem großen Schmuser entwickelt. Er versteht sich  gut mit anderen Katzen und würde sich in seinem neuen Zuhause sehr über einen späteren Freigang freuen.