Vergabe Hunde

 


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Mama Linda

Mama Linda: weiblich

geboren: 2015

kastriert: ja

Linda kam mit ihren 5 Welpen aus Bulgarien zu uns. Ein öffentliches Tierheim sollte geschlossen werden und Mama Linda mit ihren 5 Welpen (damals gerade einmal ein paar Wochen alt) wieder auf die Straße gesetzt. Da wir zu diesem Zeitpunkt unsere Außenanlage frei hatten, haben wir natürlich auch hier gerne geholfen.

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Hallo – ich bin Linda, ein Straßenhund aus Rumänien. In einem verlassenen Haus habe ich 5 Welpen geboren und versucht, sie so gut als möglich zu ernähren. Natürlich musste ich sie immer wieder auch alleine lassen und mich auf Futtersuche begeben. Bei einem dieser Ausflüge wurde ich eingefangen und – Gott sei Dank – in einer Tierklinik abgegeben. 2 unendlich lange Tage habe ich nicht gewusst, ob ich meine Kinder wieder sehen werde. Doch sehr tierliebende Menschen hatten sich auf die Suche nach ihnen gemacht und brachten sie zu mir. In der Tierklinik konnten wir nicht bleiben, also übersiedelten wir in ein Tierheim.Dort ging es uns nicht schlecht, doch der Umgang mit uns war doch ein bisschen grob. Nach ein paar Wochen wurden wir in große Käfige gesteckt und wir fuhren sehr, sehr lange mit dem Auto. Wieder neue Menschen, wieder eine andere Umgebung. Meinen Kindern gefiel es von Beginn an sehr gut hier, im Tierheim Ternitz, sie haben eine große Wiese zum Spielen und es gibt 3x täglich Futter !!! Meine 5 Mädels -Bella, Trixi, Melly, Lorry und Lilly haben sich sofort gut mit den Pflegern hier  verstanden – es gibt auch ein kleines Wasserbecken, wo sie nach Herzenlust planschen können Lilly hat bereits eine neue Familie gefunden, Trixi und Bella sind fleißig am Üben, mit Brustgeschirr an der Leine zu gehen – auch sie werden bald in ein neues Zuhause übersiedeln. Melly und Lorry dürfen sogar zusammen in ihr neues Heim übersiedeln.

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Ich bin nun zu Bobby in sein Zimmer übersiedelt – wir haben uns eigentlich von Beginn an gut verstanden.

Ich bemühe mich tagtäglich sehr, meine Scheu zu überwinden. Doch man kann einfach nicht alle schlechten Erfahrungen, die man mit Menschen gemacht hat, von heute auf morgen vergessen.

 


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Bobby

Geschlecht: männlich

Geboren; 04.06.2005

Kastriert: ja

Mein Name ist Bobby – ich bin der Senior im Tierheim Ternitz und musste viele, auch sicher nicht so gute Erfahrungen in meinem Leben machen. Bei meiner  Familie, bei der ich zuletzt lebte, wurde leider auf meine Bedürfnisse, die ich als älterer Hund nun einmal habe, nicht eingegangen. Als ich deutlich zum Ausdruck brachte, dass mich viele Dinge, die im Alltag von mir verlangt wurden, überfordern, brachte man mich ins Tierheim Ternitz. Ich sehe bereits etwas schlecht und höre auch nicht mehr so gut wie früher, freue mich über meine täglichen Spaziergänge und bin glücklich, wenn ich wie jetzt Linda als Partnerin in meinem Zimmer habe. Als Gentleman überlasse ich  auch ihr einmal den Platz auf der Bank. Katzen oder Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen würde ich auch heute noch gerne jagen, wenn ich die Gelegenheit dazu bekommen würde.


 

Baloo

Geschlecht: weiblich
Geboren: Jänner 2011
Kastriert: ja

Mein Name ist Baloo und ich komme ursprünglich aus Rumänien. Dort kam ich bereits im Welpenalter in eine Hundeauffangstation und hatte wenig und wenn dann nur schlechte Erfahrungen mit Menschen. Schließlich wollte mich ein Frau in Österreich adoptieren und ich trat die lange Reise hierher an. Ich kannte bis dahin kein Halsband, kein Brustgeschirr, wurde noch nie an der Leine geführt und war noch nie in einem Raum eingesperrt. Meine erste Reaktion im neuen Zuhause war selbstverständlich – ich suchte Zuflucht hinter der Bank und bewegte mich 2 Tage nicht von der Stelle. Damit war auch schon die Geduld meines neuen Frauchens erschöpft und Pfleger vom Tierheim Ternitz holten mich ab. Im Tierheim lernte ich langsam wie es sich anfühlt, wenn man ein Halsband trägt oder ein Brustgeschirr, mir wurde frei gestellt, ob ich mich lieber im Außenbereich aufhalte oder im Zimmer. Mittlerweile kenne ich auch die Annehmlichkeiten, auf einer Couch schlafen zu dürfen. Der Weg an der Leine bis auf die umzäunte Hundewiese war bereits eine große Herausforderung für mich. Bei all dem hat mich mein Kumpel Robin immer unterstützt. Nun habe ich bereits so viel Vertrauen in meine Pfleger, dass ich  kleine Ausflüge in die Umgebung machen kann und mich die neuen Gerüche auch interessieren – auch mit Unterstützung von Robin. Wenn auch vorsichtig, kann ich mich jetzt bereits fremden Menschen nähern und  meine Pfleger denken, dass ich nun bereit bin, in ein neues Zuhause zu übersiedeln. Also, wenn ihr bereit seid, mich öfters zu besuchen, damit ich euch besser kennen lernen kann und es bei euch einen so tollen Kumpel wie Robin gibt, dann würde ich mich über ein Treffen sehr freuen.


 

KingKing

Geschlecht: männlich
Geboren: Dezember 2011
Kastriert: ja

 

Mein Name ist King – und ich bin blind.

Ursprünglich wurde ich schwer verletzt auf der Straße geborgen. Meine Besitzerin konnte zwar ausgeforscht werden, hatte aber viele Ausreden parat, um mich nicht mehr abholen zu müssen. Ich kam anfangs sehr, sehr schwer mit dem Alltag im Tierheim zurecht und habe viele Dinge zernagt, an Gewicht abgenommen und mich immer mehr in mich zurück gezogen, war dabei aber nie so richtig entspannt.  Meine Elisabeth, ich denke, ich darf das so sagen, denn sie sagt auch immer mein King – also meine Elisabeth besucht eine Ausbildung zur Hundeverhaltenstherapeutin und hat mich als ihren Projekthund ausgesucht, damit sie sozusagen das Erlernte sofort für mich umsetzen und mir ein entspannteres Leben im Tierheim ermöglichen kann. Ich bin nun „Bürohund“ und habe mein Zimmer mit dem Aufenthaltsraum der Mitarbeiter getauscht, die selbstverständlich noch ihre Pausen darin abhalten dürfen. Damit ich einfach mehr am Alltag teilhaben kann. Es kommt immer seltener vor, dass ich etwas benagen muss – die Einrichtung ist auf jeden Fall noch intakt. Ich genieße vor allem die Zeit nach Dienstschluss, wenn Elisabeth noch am Schreibtisch arbeitet, dann ziehe ich mich auf meine Couch zurück, wo ich mich einmal wohlig wälze und strecke und bald darauf entspannt einschlafe.

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Elisabeth hat auch versprochen, mich und meine zukünftigen Besitzer so lange zu begleiten, wie es nötig ist. Wichtig ist für mich ein geregelter Tagesablauf, ein ruhiges Umfeld und natürlich eine Person, die mir Sicherheit geben kann.


IMG_5132.JPG wPauli

Geschlecht: männlich

Geboren: 7.Juni 2018

Kastriert: nein

 

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Mein Name ist Pauli und ich bin ein Mischling und werde sicher nicht sehr groß. Manches Mal sagen die Mitarbeiter im Tierheim allerdings auch „Zornpinkerl“ zu mir. Sie sagen aber auch, ich kann nichts dafür, denn ich bin bereits mit 5 – 6 Wochen weg von meiner Mama und in ein neues Zuhause übersiedelt. Dort war ich dann nur kurze Zeit bis ich im Tierheim Ternitz gelandet bin. Ich hatte vor fremden Menschen Angst, aber auch vor anderen Hunden. Deshalb hat mich Hundemama Rosie einmal unter ihre Fittiche genommen und zusammen mit den Mitarbeitern im Tierheim an meiner versäumten Sozialisierung gearbeitet. Auch in einem neuen Zuhause sollte ein souveräner Hund auf mich warten, der mir weiterhin zeigt, wie ich mich benehmen soll – auf so sanfte und spielerische Art wie es Rosie bisher so toll gemacht hat. Ich kenne auch bereits ein Brustgeschirr und mache kurze Spaziergänge rund ums Tierheim.


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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